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Wenn es um die Suchmaschinenoptimierung mit Google geht, dann wird häufig von E.A.T. gesprochen. E.A.T. ist die Abkürzung für:

Expertise

Authority

Trustworthiness

Deutsch übersetzt: Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit.

Was hat das Ganze mit SEO und Google zu tun?

Der Rankingfaktor E.A.T.

Google ist eine gigantisch große Suchmaschine, die jeder kennt. Seinen Nutzern möchte Google dementsprechend auch immer die besten Suchergebnisse zu einer bestimmten Suchanfrage liefern. Da sich unzählige Websites mit häufig gleichen Inhalten im Netz befinden, ist es Googles Aufgabe zu beurteilen, welche der Seiten für die Suchenden von größter Bedeutung sein könnte. Der Google Algorithmus durchsucht permanent das Web und beurteilt anhand vieler Kriterien (man spricht aktuell von über 600 Kriterien) welche Website zu welcher Suchanfrage und an welcher Stelle angezeigt wird. 

E.A.T. kann als Rankingfaktor betrachtet werden. Es handelt sich hierbei um die Bewertung der Qualität einer Website. Und dieser Rankingfaktor wird immer wichtiger!

Was ist ein Google Quality Rater?

Ein Quality Rater, inzwischen auch häufig Search Evaluator genannt, ist ein Google Mitarbeiter, der Websites anhand bestimmter Kriterien beurteilt. Dafür verwendet er die von Google erstellten „Google Quality Rater Guidelines“, die auch öffentlich im Web für jedermann zugänglich sind: Google Quality Rater Guidelines. Auf ca. 170 Seiten wird dem Rater bzw. Evaluator erklärt, wie er eine Website zu beurteilen hat. 2013 wurde dieser Leitfaden zum ersten Mal veröffentlicht. Seitdem fanden mehrmals Änderungen an ihm statt.
Die Ergebnisse der Evaluatoren dienen dazu, Googles Algorithmus zu verbessern. Sie nehmen aber keinen Einfluss auf einzelne Rankings bestimmter Websites! Das Ganze findet auf einer Testumgebung statt. Der Mitarbeiter schaut sich meistens vor einem Google Update das Ergebnis einer Suchanfrage an und bewertet es. Anschließend bekommt er zur selben Suchanfrage neue Suchergebnisse angezeigt, die dem normalen User nach einem Update ebenfalls so angezeigt werden würden. Mit dieser Bewertung kann dann geprüft werden, ob das Update tatsächlich zu besseren Suchergebnissen geführt hat.

Bei einem Experiment mit direktem Vergleich zeigen wir den Evaluatoren zwei Gruppen von Suchergebnissen: die Ergebnisse des alten Algorithmus sowie die des neuen Algorithmus. Dann werten wir aus, welche Ergebnisse die Evaluatoren bevorzugen. Quelle: Google

Wenn die Evaluatoren deutliche Verbesserungen der neuen Suchergebnisse feststellen, werden im zweiten Schritt Experimente mit den tatsächlichen Nutzern durchgeführt. Die neuen Suchergebnisse werden per Zufall Googel-Suchenden angezeigt und deren Verhalten wird anschließend von Google ausgewertet. Klicken die User häufiger auf das erste Suchergebnis, ist dies ein gutes Zeichen und das Update wird offiziell ausgespielt.
Im Jahr 2019 wurden von Google mehr als 383.000 solcher Tests durch die Evaluatoren und mehr als 17.000 Experimente mit echten Usern durchgeführt.

Bei der Bewertung der Suchergebnisse durch einen Quality Rater, kommt der Rankingfaktor E.A.T. ins Spiel, der im Leitfaden häufig erwähnt wird.

Die Bewertung von E.A.T.

Damit eine Website als qualitativ hochwertig eingestuft wird, sollte sie folgende Bedingungen erfüllen:

  • Hochwertige Inhalte, die erkennen lassen, dass der Autor Zeit, Expertise, Fähigkeit und Aufwand investiert hat. Wie ausführlich die Inhalte sein müssen, hängt vom Thema der Website ab. Breitere Themen erfordern mehr Inhalt. Speziellere Themen weniger.
  • Transparenz zum Betreiber der Website: Kontaktdaten, vollständige Angaben im Impressum, Möglichkeit schnell und einfach Kontakt aufzunehmen.
  • Eine Vorstellung des Websitebetreibers / des Unternehmens. Meistens sind das die bekannten „Über uns“ – Seiten.
  • Sind Zertifikate oder Preise vorhanden?
  • Informationen zum Autor der Inhalte: Wurden Fachbeiträge von Experten geschrieben oder wenigstens überprüft?
  • Datum der Inhalte: Ist bei einem Blogbeitrag das Datum der Veröffentlichung angegeben? Bei Themen, die sich ständig ändern können, wird ein aktuelles Datum bevorzugt.
  • Links zu weiteren hochwertigen Quellen.
  • Bei Onlineshops: Kundenbewertungen
  • Vertrauenswürdigkeit schaffen: echte Fallbeispiele, Referenzen, sichere Zahlungsvorgänge, technisch aktuelle Sicherheitsstandards
  • Benutzerfreundlichkeit der Website
  • Ein regelmäßig gepflegter Zustand der Website
  • Backlinks von hochwertigen Quellen.

Wer diese Vorgaben erfüllt, hat gute Chancen in den Suchergebnissen einen Top-Platz zu erhalten!

Andersrum nennt Google auch Kriterien, die zu einer schlechten Bewertung führen könnten:

Your Money Your Life (YMYL)

Dein Geld dein Leben? Ja genau! Websites, die sich mit den sensiblen Themen wie Gesundheit oder Finanzen beschäftigen, werden von Google noch intensiver bewertet als andere Websites. Denn diese können den Leser in seinem Leben beeinflussen und sollten daher zu 100 % korrekte Inhalte enthalten. Zu den YMYL Websites gehören beispielsweise auch:

 

  • Onlineshops
  • Informationswebsites für Rechts-Themen
  • Informationswebsites für Erziehung

E.A.T. für Onlineshops

Auch Onlineshops fließen in die E.A.T. Bewertung mit ein, wenn auch nicht so stark. Bei den Shops geht es mehr darum sich von der Konkurrenz abzuheben und einen zusätzlichen Mehrwert zu bieten. Google nennt hier als Beispiel: Produktvergleiche, Erfahrungsberichte von Kunden und hilfreiche Tipps zur Kaufentscheidung und zum Produkt.