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Früher war SEO deutlich einfacher. Man stopfte seine Website mit Keywords voll, legte ein paar Backlinks an, indem man sich in Branchenverzeichnisse eintrug, und die halbe Arbeit war getan. Inzwischen ist das nicht mehr so einfach. SEO ist zu einem sehr komplexen Thema geworden, das stetig weiterentwickelt wird. Eine schöne Herausforderung!

Das Thema „Backlinkaufbau“ kam bei Google in letzter Zeit immer wieder zur Sprache. Welche Methoden zum Backlinkaufbau sind noch sinnvoll und was sind „gute und schlechte“ Links?

 

Was sind Backlinks?

Backlinks sind Links von anderen Websites auf Ihre eigene Website. Sie sind quasi Empfehlungen zu bestimmten Inhalten auf Ihrer Website. Für Google ist dies ein Signal, dass es auf Ihrer Seite interessanten Content gibt. Dies bewertet Google positiv. Doch Backlink ist nicht gleich Backlink. Er wird von Google nach bestimmten Qualitätskriterien bewertet. Backlinks gehören nach wie vor zu den wichtigsten Rankingkriterien.

Am 20. Juli 2020 gab Googles Pressesprecher John Müller konkrete Tipps, wie man heutzutage an gute Backlinks kommt. Hier ist das Video mit seinen Tipps in voller Länge:

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Google predigt immer und immer wieder, man solle sich auf hochwertige Inhalte konzentrieren. Auch John Müller betont die Wichtigkeit von einzigartigen Inhalten in Bezug auf Backlinks. Inhalte, die den Websitebesuchern einen hohen Mehrwert bieten, werden auch ganz automatisch von anderen Websites verlinkt (Link Earning). Doch in der Praxis ist das nicht so einfach.

Backlinks für Online-Shops und andere Branchen

Manche Branchen haben es naturgemäß etwas schwerer, Backlinks zu bekommen. Was kann man dann tun? Gerade im Bereich E-Commerce wird die Frage häufig gestellt. Für einen Online-Shop ist es weitaus schwieriger, automatisch an Backlinks zu kommen als z.B. für eine reine News-Seite.

John Müller gibt Entwarnung: „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ Den Mitbewerbern wird es schließlich so ähnlich gehen. Eigentlich könne man dies sogar als Vorteil nutzen. Im Prinzip ginge es immer nur darum, „besser“ als die Mitbewerber zu sein. Sie müssen mit einem Online-Shop im Vergleich zu einer News-Seite vielleicht pro Backlink mehr Arbeit investieren, benötigen dafür aber auch nur eine geringere Anzahl an Backlinks.

 

Backlink-Quellen für Online-Shops wären zum Beispiel:

  • Händler
  • Lieferanten
  • Kunden
  • Blogposts

Gastbeiträge für den Linkaufbau nutzlos?

Vor Kurzem gab Google bekannt, dass Links aus Gastbeiträgen komplett ignoriert werden. Damit fällt eine sehr häufig genutzte Methode zum Backlinkaufbau weg. Sinnlos sind sie trotzdem nicht. Man hat immer noch die Chance auf gesteigerten Traffic durch interessante Inhalte.

Besonders in wettbewerbsintensiven Branchen bringt der willkürliche Aufbau von Backlinks keinen Nutzen für die Suchmaschinenoptimierung mehr. Wichtiger sei es, sich zu überlegen, wie man sich von seinen Mitbewerbern abgrenzen könne.

Backlinks zu kaufen verstoße übrigens gegen Googles Richtlinien für Webmaster. Solche Backlinks werden von Google ebenfalls komplett ignoriert. Im schlimmsten Fall kann die eigene Website sogar abgestraft werden und man verliert wertvolle Rankings.

Übrigens: Früher dachte man, dass Backlinks von Wikipedia besonders wertvoll sind. Google hat aber auch hier klargestellt, dass Links von Wikipedia sogar komplett ignoriert werden!

Welche Backlinks werden von Google positiv gewertet?

Dazu möchte Google sich nicht klar äußern, da es von Website zu Website unterschiedlich sein kann. Fest steht, dass solche Backlinks positiv gewertet werden, die tatsächlich ohne zusätzliche Hilfe entstanden sind. Auch wenn eine Website mehrere Links von derselben Domain erhält, wird das gewertet. Ein wenig nachzuhelfen, um an Backlinks zu kommen, ist allerdings nicht verboten, wenn man sich an gewisse Regeln hält.

Prüfen, wer die eigene Firma erwähnt, aber keinen Link gesetzt hat

Manchmal schreiben andere Websites über Ihr Unternehmen, aber setzen keinen Link zu Ihrer Website. Es ist vollkommen okay, die Websitebetreiber dann anzusprechen und nach einem Link zu fragen.

Alte Backlinks überprüfen

Manchmal stößt man auf einen Artikel, der nicht mehr funktionierende Links beinhaltet. Passt der Artikel thematisch zu Ihrer Branche, könnten Sie anbieten, dass Ihre Website anstelle des alten Links eingesetzt wird. Es gibt übrigens spezielle Methoden, die einem dabei helfen können, thematisch passende Artikel zu finden. Siehe: Wie Sie Google Alerts für Ihr Marketing nutzen können.

Die sogenannte Broken-Link-Building-Methode finden Sie hier ausführlich erklärt: Broken-Link-Building.

Was sollte man beachten, wenn man selbst auf andere Websites verlinken möchte?

Einen Link von Ihrer Website zu einer anderen Website dürfen Sie selbstverständlich jederzeit setzen. Doch auch da sollten Sie einige Dinge beachten:

 

  • keine Links gegen Bezahlung setzen
  • Nicht auf Spam-Seiten verlinken
  • Links „natürlich“ einsetzen
  • Auf hochwertige Seiten verlinken
  • Regelmäßig alle Links überprüfen, ob sie noch zu den Anforderungen passen